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Nachrichten > Wohnmobile, Wohnwagen, Technik und Zubehör

Berühmte Reisemobil- und Caravanschmiede ist ein Sanierungsfall

(hr) Die Knaus Tabbert Group mit Sitz im bayerischen Jandelsbrunn hat heute beim Amtsgericht Passau Insolvenzantrag gestellt. Die Firma ist mit Marken wie Knaus, Tabbert, Eifelland, Weinsberg und Wilk einer der führenden deutschen Hersteller von Wohnwagen und Reisemobilen.

Bereits im Vorfeld der Messe "Caravan Salon" Ende August in Düsseldorf hatte es Gerüchte über finanzielle Schwierigkeiten der Knaus Tabbert Group gegeben (wir berichteten). Seither war man offenbar seitens der Geschäftsleitung bemüht, in Gesprächen mit Banken und potentiellen Investoren das Unternehmen zu retten. Diese Aufgabe fällt nun dem Insolvenzverwalter zu, der in einer Firmenmeldung bereits "radikale Schnitte" angekündigt hat.

Wie es heißt, werde die Produktion zunächst weiterlaufen. Es gebe Verhandlungen mit Investoren und "strategischen" Interessenten, die an der Fortführung des Betriebs interessiert seien. Im Tagesgeschäft werde sich für die Kunden und Zulieferer nichts ändern, da Produktion und Lieferfähigkeit von Knaus Tabbert Group weiter erhalten blieben, teilte das Unternehmen weiter mit. Oberstes Ziel sei es, "die Situation des Unternehmens zu stabilisieren und damit den Weg in eine nachhaltig ertragreiche Zukunft zu ebnen".

Die Knaus Tabbert Group beschäftigt rund 1.600 Mitarbeiter. Der Jahresumsatz lag zuletzt bei gut 300 Millionen Euro mit 19.000 verkauften Wohnwagen und Reisemobilen.

09.10.08

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